Archive for the 'Maschinenbau | Fahrzeugbau' Category

Verbrennungsmotor versus Elektromobilität: Fachkräfte mit technologischen und naturwissenschaftlichen Vertiefungsrichtungen bleiben gleichermaßen im Einsatz

Am Montag haben Bundesregierung und Industrie eindrucksvoll am Brandenburger Tor für das Elektroauto geworben. Es scheint als deute sich nach nunmehr 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an. Die neue Nationale Plattform Elektromobilität soll das Netzwerk aus Politik, Industrie und Wissenschaft enger knüpfen. Schließlich gilt es, die Vision „Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität“ zu sein, an die zügig vorausfahrenden Autoländer China, Japan und USA heranzutragen.

Ohne Zweifel bietet die Elektrifizierung der Antriebe große Chancen, die Abhängigkeiten vom Öl zu reduzieren, Schadstoffemissionen zu minimieren und die Fahrzeuge in ein multimodales Verkehrssystem zu integrieren. Zugleich stehen Elektroautos für alternative Antriebskonzepte und somit für eine umweltfreundliche Klimapolitik und zukunftsfähige Mobilität. Die regelmäßig mit Sanierungskonzepten und somit angekoppelten Jobverlusten beschäftigte Beratungsgesellschaft McKinsey sieht Berlin schon als Modellstadt in der Elektromobilität (Hunderttausende Jobs für die Hauptstadt); ideale Voraussetzungen für einen Großversuch mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen schon wegen der Größe, Lage, Pendlerströme und des Angebots im Nahverkehr. Doch es besteht kein Grund an seiner Entscheidung für konventionelle Lehrstühle, etwa Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen oder seiner gewählten technologischen bzw. naturwissenschaftlichen Vertiefungsrichtung zu zweifeln.

Ebenso wie die Informationstechnik und Wirtschaftswissenschaften sind diese Fakultäten am Forschungsschwerpunkt „Elektromobilität“ schon heute, zumindest im Ansatz, samt beteiligt. Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen reagieren mit ihrem Lehrangebot langsam auf die Nachfrage(n) aus der Wirtschaft und Industrie. Lehrstühle, wie etwa Technische Elektrochemie, Leistungselektronische Schaltungen sind noch rar, Absolventen gleichfalls. Während bislang Autos, die nur von Batterien und Elektromotoren angetrieben werden, nur in Kleinserien oder als Versuchsfahrzeuge auf dem Markt sind, wird sich die Nachfrage nach Elektroautos auch in den kommenden Jahren in überschaubaren Grenzen halten: hohe Anschaffungspreise, geringe Reichweite und mangelnde Sachkompetenz in den Werkstätten sind nur einige Gründe. Und doch gehört dem E-Auto die Zukunft: In Kombination mit der Gewinnung von Strom aus alternativen Energiequellen wird der Elektromotor die beste Alternative zum Verbrennungsmotor sein. Bis dahin besteht freilich an zahlreichen Stellen der Wertschöpfungskette noch Forschungs-, Optimierungs- und Vernetzungsbedarf.

In unserem Trend „Umwelttechnik und erneuerbare Energien“ haben wir mehr Informationen zu den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt gebündelt.

Multinationale und exportorientierte Unternehmen schaffen Jobs für Interkulturelle Vermittler und Kommunikationsexperten

Im Zuge der „Auto China“ wartete der Tagesspiegel in seinem Wirtschaftsressort heute mit der Meldung über milliardenschwere Expansionsvorhaben der Unternehmen BMW, Daimler und Volkswagen auf. Ersterer wird neben Shenyang ein weiteres Werk in dreistelliger Millionenhöhe bauen, Daimler will mehr als 100.000 Pkw in seinem drittgrößten Markt verkaufen und VW und Audi sind schon seit Jahren in China präsent. Auch sie wollen ihre Produktion an drei Standorten in den kommenden Jahren um vier Milliarden erweitern.

Diese Nachricht bestätigt, zunächst, dass Berufsabschlüsse, deren Leistungen die Exportwirtschaft tragen, auf dem Arbeitsmarkt ganz offensichtlich gefragt sind: Wirtschaftsingenieure, Fachkräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Spezialisten aus der IT, Elektronik und Elektrotechnik. Und der eklatante Mangel in diesen Berufen wird – dank immer weniger Absolventen – ihre Einstiegs- und Aufstiegschancen weiter verbessern.

Diese Nachricht birgt freilich auch den Fingerzeig auf den ansteigenden Bedarf innerhalb exportorientierter Wirtschaftsunternehmen an hoch qualifizierten Fachkräften für die Sprach- und Kulturvermittlung in China. Aber auch in Indien, Indonesien oder Malaysia sind sie schon heute gefragt. Als eine der weltweiten Wachstumstreiber sind diese Länder interessante Wirtschaftsstandorte und Absatzmärkte für deutsche Unternehmen. Und intensive Handelsbeziehungen fordern Fachkräfte mit spezifischen Kenntnissen und Kompetenzen.

Gerade weil akademische Bildungseinrichtungen in Deutschland mit ihren Angeboten (noch) den Bedürfnissen der Wirtschaft regelmäßig hinterher steigen, bieten sich gute Einstiegschancen für interdisziplinär ausgebildete Akademiker. Die fundierte Sprachausbildung, gewichtige Kenntnisse über Gesellschaft und Kultur des Landes und somit solide Grundlagen für geschäftliche Unternehmen im Wirtschaftsraum werden mit interessanten Einsatzgebieten und Aufgabenbereichen honoriert. Warum also nicht nach Job-Titeln etwa

Referent Strategischer Einkauf
Sales Manager (Asien)
Account Manager
Projektmanager
Interkultureller Consultant China oder
Assistent des Vorstandes

Ausschau halten? Firmen mit den allbekannten Namen haben eine ganze Palette an mittelständigen Unternehmen, die als Zulieferer fungieren. Ein freundliches Anschreiben mit Kurzprofil, um mit seinen vertieften ökonomischen, regionalwissenschaftlichen und juristischen Fach-, Methoden und Sozialkompetenzen, die auf ihr Management, Komplexität wie Risiken, ausgerichtet sind, zu wuchern, fällt mitunter überraschend auf.

Mehr erfahren Sie in unserem Trend „Sprache, Kultur und Translation“

Daimler will wieder wachsen

Dank der anziehenden Verkaufszahlen will der Automobilhersteller Daimler 2010 weltweit die Beschäftigung stabil halten oder leicht erhöhen. Dies sagte Wilfried Porth, Personalchef des Stuttgarter Autokonzerns, am vergangenen Dienstag der dpa. Damit ist auch die Kurzarbeit in den Daimler-Werken in Deutschland mit Ausnahme in Berlin und Bremen so gut wie beendet.

Aktuelle Stellenangebote des Automobilherstellers erhalten Sie unter dem folgenden Link.

Hochtief. Millionenaufträge aus Australien und der Mongolei

Der größte deutsche Baukonzern hat neue Aufträge aus Australien und der Mongolei erhalten. Der Wert der Aufträge beträgt insgesamt 724 Millionen Euro. Bis 2015 baut die Hochtief-Tochter Leighton Asia die Ukhaa-Khudag-Mine aus. In Australien soll bis Mitte 2011 im Rahmen des Gateway Upgrade Projects eine Autobahn mit sechs Spuren ausgebaut werden.
Die Karriereseiten der Hochtief AG erreichen Sie hier.


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