Interview mit Susanne Rost von JAROCCO | Netzwerk für Akademiker

Seit wann gibt es JAROCCO und in wie fern unterscheidet JAROCCO sich von anderen Berufsnetzwerken und Jobbörsen?

Die Idee für das Wissens- und Informationsportal JAROCCO wurde an den Weihnachtsfeiertagen 2008 in Weimar geboren. Nach langen und intensiven Gesprächen über den grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt, Erkenntnissen zu Selbstverantwortung, Veränderungsbereitschaft und Mobilität sind wir – ein Architekt, eine Kunsthistorikerin und eine Historikerin – zu dem Entschluss gekommen, dass eine Plattform im digitalen (unübersichtlichen) Netz, die etwa auch Geistes- und Sozialwissenschaftler anspricht, diese neuen Vorzeichen berücksichtigen und Wissen sowie Informationen rund um die Entwicklungen am Arbeitsmarkt zukünftig bündeln soll.

Vorrangiges Ziel ist es, einen zentralen Einstiegspunkt für Akademiker interdisziplinärer Fächer anzubieten und auszubauen. Langfristig zielt JAROCCO auf die Etablierung eines Kompetenznetzwerkes, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser bestens ausgebildeten Fachkräfte zu stärken und ihre Erwerbschancen sichtbar zu verbessern. Ein besonderes Augenmerk legen wir hierbei auf eine neue Qualität der fachlichen Informationen sowie die werbefreie, funktionale und übersichtliche Präsentation auf dem Portal.
Der Firmennahme JAROCCO entstand übrigens auf Vorschlag von unserer Historikerin aus unseren Namen: Thomas Jahn, Susanne & Christine Rost. Was die Ausrichtung und Inhalte der Plattform betrifft, arbeiten wir grundsätzlich interdisziplinär im Team, wobei die Programmierung allein unserem Architekten obliegt. Der JobFeed fällt in meinen alleinigen Verantwortungsbereich.

Welche Informationsangebote umfasst JAROCCO und für welche Berufsgruppen ist dies interessant?

JAROCCO richtet sich an alle interdisziplinär ausgebildeten Akademiker. In einer Stellenbörse werden Vakanzen gebündelt, Arbeitsfelder, Fort- und Weiterbildungen und Nachrichten informieren zu verschiedenen Themenfeldern und Trends greifen neue Vorzeichen auf dem Arbeitsmarkt auf. Das Serviceangebot beinhaltet individuelle Unterstützung, etwa bei der Recherche nach potentiellen Arbeitgebern und Stellenangeboten und durch professionelle Begleitung und Betreuung. Unser JobFeed ist ein gesondertes Angebot an Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler. Mit Blick auf eine (fachliche) Kommunikation, interaktive Nutzung und einen entsprechenden Austausch zur besseren Vernetzung sind weitere Angebote in der Entwicklung bzw. noch in Planung.

Der JobFeed für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler – worum handelt es sich dabei genau?

Mit dem Angebot unseres wöchentlichen JobFeeds nehmen wir Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftlern die mühsame und zeitaufwendige Recherche nach passgenauen Stellen im Internet ab. Täglich recherchieren wir, wählen geeignete Vakanzen aus, die vorsortiert in einer Linksammlung nach Kategorien und Positionen sortiert angeboten werden. Montagmittag versenden wir den JobFeed mit allen Stellen per E-Mail sowie mit einem Link für den Zugang zum internen Bereich, um alle Angebote sofort einsehen und detailliert recherchieren zu können. Vor der Aufnahme in den JobFeed überprüfen wir jede Stellenausschreibung auf ihr Profil und ihre Bewerbungsfrist hin. Stellen, die kein Hochschulstudium voraussetzen oder deren Bezahlung, sofern angegeben, nicht dieser Zielgruppe entspricht, nehmen wir nicht auf. Auch unbezahlte Praktikumsangebote haben keine Chance.

Unser JobFeed ist der Beweis, dass es viele interessante Stellen für Germanisten, Kulturwissenschaftler, Historiker & Co. gibt, die gefunden werden wollen. Wöchentlich kommen wir derzeit auf rund 250 neue Stellen, insgesamt sind es rund 800 Jobs aus dem deutschsprachigen Raum, darunter auch viele aus der freien Wirtschaft, an die etwa der Geisteswissenschaftler oftmals gar nicht denkt.

Der JobFeed ist ein kostenpflichtiges Angebot, doch mit 5,- Euro/Monat für jeden erschwinglich und das war uns besonders wichtig. Seit dem Start des JobFeeds im Oktober 2010 haben wir unzählige Rückmeldungen bekommen, dass es mit der gewünschten Stelle denn doch geklappt hat – und unser JobFeed konnte dabei unterstützen. Das ist und bleibt unsere tägliche Motivation!

Hier geht es zum vollständigen Interview auf Geisteswirtschaft.

Geisteswissenschaftlicher Hochschulabschluss in der Tasche – was nun?

„Geisteswissenschaftler haben sich von vornherein auf unrentable und überlaufene Berufszweige festgelegt, weniger Fähigkeiten für die Berufswelt als andere gesammelt und können auf dem Arbeitsmarkt nur durch Zusatzqualifikationen bestehen.“

Ja und Nein! Tatsächlich ist es für Akademiker geisteswissenschaftlicher Studiengänge insgesamt schwerer, den Berufseinstieg zu schaffen. Während das Studium noch Möglichkeiten zur Selbstentfaltung und Selbstbestimmung bot, kommt die Ernüchterung und mit ihr der Frust meist allzu schnell:

Absolventen von MINT-Fächern werden händeringend gesucht – nach Geisteswissenschaftlern dagegen erst gar nicht gefragt. Wer dennoch einen Praktikumsplatz ergattert, darf zufrieden sein, vor allem wenn er in der Höhe einer Monatskarte für den ÖPNV bezahlt wird. Für die begehrten Volontariatsplätze (= postgradualer Ausbildungsplatz) sind mit Promotion und erster Arbeitserfahrung die Anforderungen für die meisten Absolventen schier zu hoch. Und bei der Suche im Internet fällt vor allem eins auf: Die bekannten Jobbörsen listen kaum Stellen auf und oftmals sind Fundstellen im Internet veraltet und Stellen schon abgelaufen.

Gut beraten ist, wer schon während des Studiums ein Profil erarbeitet, dass sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert. Was aber ist zu tun, wenn der Lebenslauf noch dazu atypisch verläuft? Wie dennoch den Einstieg ins Berufsleben schaffen?

Die nachfolgenden Ideen haben wir als kleine Starthilfe zusammengetragen. Es geht in erster Linie um den Einstieg in die (flexiblere) freie Wirtschaft, wo neue Stellen entstehen (können). Das Fortkommen im Wissenschaftsbereich haben wir bewusst ausgeklammert, ebenso wie den Einstieg in eine Behörde. In ersterem werden meist Doktorandenstellen unmittelbar durch die unterrichtenden Professoren vergeben und der öffentliche Dienst mit festen Strukturen und Ausschreibungen erfordert einen eher klassischen Studienverlauf. In Wirtschaftsunternehmen sind die Strukturen flexibler, doch trauen sich Geisteswissenschaftler weniger in diesen Bereich vorzudringen.

Kompetenzprofil als Starthilfe

mindmap | JAROCCO

Erstellen Sie ein aussagekräftiges Kompetenzprofil als persönliche Starthilfe. Hier geht es nicht darum, was man etwa mit einem Magister in Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie werden kann bzw. wo die Mitstudenten untergekommen sind und „da bewerbe ich mich auch“. Vielmehr ist ein Kompetenzprofil eine Momentaufnahme der eigenen Fähigkeiten und Stärken. Es gehören alle aufgelistet, die Sie auszeichnen, egal wo und wie sie erworben wurden, etwa Fach-, Methoden-, Sozial-, Führungs- und persönliche Kompetenzen. Was können Sie besonders gut und was zeichnet Sie aus? Und überlegen Sie: Hat das Studium neue Interessen und Neigungen hervorgebracht und lassen sich diese mit der Realität auf dem Arbeitsmarkt verknüpfen? Listen Sie auch das auf, von dem Sie glauben, dass es im Lebenslauf nicht zusammenpasst oder kontrovers gegen Ihre Linie steht. Im Ergebnis ergibt es dann wieder ein rundes Bild!

Mit Ihrem Kompetenzprofil starten Sie die Jobsuche. Lesen Sie die Anforderungen in mehreren – für Sie interessanten – Stellenausschreibungen und vergleichen sie diese mit Ihrem Profil. Bewerben Sie sich zielgerichtet und nur bei hoher Übereinstimmung. Keinesfalls einfach drauflos bewerben! Das bringt meist wenig, da andere Bewerber die Grundvoraussetzungen erfüllen und jede Menge Absagen in Ihrem Briefkasten landen – der Frust ist vorprogrammiert.

Sollte Ihr Profil die Anforderungen nicht mehrheitlich erfüllen, überlegen Sie, wie Sie Ihre Chancen verbessern können. Hier können Berufsfindungsseminare an Unis hilfreich sein (meistens kostenfrei), Fort- und Weiterbildungen, Aufbaustudiengänge, Angebote örtlicher Träger (kostengünstig etwa VHS), aber auch Auslandsaufenthalte. Wenn Sie nicht im Studium Ihre Karriere systematisch geplant haben, dann sollten Sie es jetzt tun: Networking, Praxiserfahrung und betriebswirtschaftliche, technische bzw. IT-Kenntnisse sind wichtig! Informieren Sie sich, wie der Einstieg in Ihr Arbeitsfeld zu bewältigen ist. Möchten Sie etwa als Historiker bei einem Rundfunksender als wiss. Dokumentar arbeiten, gelingt das nur über ein Volontariat. Bewerben Sie sich in einer Medienagentur auf eine Stelle mit Berufserfahrung, die Sie nicht haben, hat Ihre Bewerbung – auch wenn Sie noch so gut daher kommt – meistens keine Chance. Überlegen Sie, wie Sie Wissenslücken sinnvoll und finanziell tragbar schließen können bzw. ob es Alternativen zu Ihrem Weg gibt.

Mit einem Kurzprofil zur Messe

Kurzprofil_1 | JAROCCO Kurzprofil_2 | JAROCCO

Wer Sie nicht kennt, kann mit Ihnen auch nicht über einen Berufseinstieg reden! Karrieremessen bieten eine der besten Möglichkeiten überhaupt, mit Personalentscheidern von Wirtschaftsunternehmen in Kontakt zu treten. In vielen größeren Städten veranstalten Unis schon seit Jahren Messen (z.B. ArGuS der Humboldt-Uni zu Berlin oder die Unis Erlangen und Halle/Saale oder auch Fachmessen für Entwicklungshilfe, Tourismus), deren Teilnahme meistens kostenfrei ist.

Die vollständige Bewerbungsmappe mitzunehmen ist möglich, aber unnötig. Mit einem Kurzprofil wirbt der Bewerber für sich und der Personalentscheider sieht alles Wesentliche auf einen Blick. Das Kurzprofil muss aussagekräftig sein und alle wichtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten auflisten. Achtung! Das Thema Ihrer Magisterarbeit interessiert mit Blick auf die möglichen Aufgabenfelder im Unternehmen meistens weniger, dass Sie Informationen gut beschaffen, aufbereiten und verarbeiten können dagegen schon. Nach einem Gespräch am Stand übergeben Sie Ihr Kurzprofil, um nach einiger Zeit erneut Kontakt aufzunehmen und sich in Erinnerung zu bringen. Nutzen Sie diese wirklich gute Möglichkeit!

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Messeterminen Messen | JAROCCO in Ihrer Region.

Tagesgeschehen verfolgen und weiterbilden

Auch wenn es schwer fällt: Bleiben Sie informiert und isolieren Sie sich nicht selbst. Zu Hause wird keiner mit Ihnen Kontakt aufnehmen (können). Bücher und Fachzeitschriften sind in jeder Stadt- und Landesbücherei kostenfrei erhältlich. Sie bleiben im Forschungsstand und bilden sich weiter, was jetzt besonders wichtig ist.

Lesen Sie auch als Geisteswissenschaftler die Wirtschaftsnachrichten aufmerksam, obwohl Sie lieber zum Kulturteil wechseln möchten. Oft bieten Pressemitteilungen und Unternehmensnachrichten gute Anknüpfungspunkte für Initiativbewerbungen. Warum nicht mal eine Mitteilung selbst überarbeiten und so sein Können zeigen? Ein Solarunternehmen, das für einen neuen Standort dringend Ingenieure sucht, braucht auch Mitarbeiter für die Personalabteilung, um geeignete Fachkräfte auszuwählen. Für die Expansion ins Ausland braucht es interkulturelle Vermittler, die über (Sprach-)Kenntnisse der Region verfügen und neue Standorte erschließen helfen.

Und die aufmerksame Lektüre großer Tages- oder Wochenzeitungen hat einen weiteren Vorteil: Termine für sonstige Ausschreibungen (beispielsweise Volontariate), Sammeltermine der Bundesministerien, aber auch jährlich stattfindende Auswahltermine für den höheren Dienst (Diplomatischer Dienst des AA, Concours/EU- Personalauswahlverfahren u.a.) werden öffentlich bekannt gegeben und können so nicht verpasst werden.

Tipps für die erfolgreiche Suche und Bewerbung

Bleiben Sie standhaft: Ein bis zwei Praktika sind genug! Praktikum bedeutet nichts anderes als „in den Beruf hineinschnuppern“. Überlegen Sie, ob Sie wirklich ein unbezahltes Praktikum machen müssen, damit die renommierte Adresse dieses Arbeitgebers in Ihrem CV steht oder lieber einen bezahlten (u. U. artfremden, zeitlich begrenzten!) Job suchen, um die Miete zahlen zu können und Bewerbungen zu schreiben.

Und keine Angst: Kleinere Lücken im Lebenslauf gibt es fast immer. Solange man nicht selbst ein Problem daraus macht, ist es meist keins. Es geht um Kompetenzen und Fähigkeiten, die man etwa in sechs Monaten „Auszeit“ weder verlernen kann noch durch Überschreitung der Regelstudienzeit als Karrierebremse wirken. Besser offensiv damit umgehen, dass man eine längere Auszeit genommen, Fächer gewechselt und Arbeitsfelder ausprobiert hat und alles in allem positiv formulieren: Auch wer mehrere Monate durch Lateinamerika gewandert ist, hat durchaus Kompetenzen erworben bzw. schon unter Beweis gestellt. Und nicht jedes Praktikum muss bei der Bewerbung im Lebenslauf auftauchen. Besser ist es mit ausgewählten Positionen Akzente setzen.

Bewerben Sie sich niemals einfach drauflos! Das geht fast immer nach hinten los. Erstellen Sie für jede Bewerbung ein neues Anschreiben mit klarem Bezug zur Stellenausschreibung bzw. bei einer Initiativbewerbung zum Unternehmen. Überarbeiten Sie gegebenenfalls auch Ihren Lebenslauf: Zu viele Praktika könnten leicht orientierungslos wirken und auch Absolventen der MINT-Fächer entscheiden sich für maximal ein bis zwei.

Wer im öffentlichen Dienst arbeiten möchte, abonniert die einschlägigen Newsletter. Vergeuden Sie keine Zeit der Suche nach diesen Stellen, denn sie müssen öffentlich ausgeschrieben werden und tauchen in den entsprechenden Jobbörsen, wie http://www.bund.de auf.

Gehen Sie öffentlich mit Ihrer Suche nach einem Job um. Freunde und Bekannte können nur Informationen weitergeben, wenn sie von Ihrer Suche wissen. Die Nutzung sozialer Netzwerke kann mithelfen, sollte aber für Geisteswissenschaftler nicht überbewertet werden, denn Headhunter werden sie eher selten ansprechen. Aber auch hier gilt: Lieber nur ein Profil und das gut präsentiert als in jedem dabei sein und nur halbherzig.

Setzen Sie sich eine Frist! Wenn die gewählte Strategie nicht innerhalb von etwa drei bis sechs Monaten zu einem für Sie akzeptablen Ergebnis geführt hat, dann muss sie überarbeitet werden. Überprüfen Sie die an sich gestellten Vorgaben mit den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und überlegen Sie, wie Sie auf andere Weise zum Ziel kommen. Auch professionelle Hilfe durch einen Coach oder eine Beratungsstelle kann hilfreich sein.

Nutzen Sie in jedem Fall alle erdenklichen Wege der Kontaktaufnahme zum potentiellen Arbeitgeber, um sich zu präsentieren. Sie müssen aktiv werden, sonst findet Sie keiner! In Ausschreibungen der Wirtschaftsunternehmen steht fast immer ein Ansprechpartner für weitere Informationen. Holen Sie diese ein! Melden Sie sich, auch wenn Sie nicht alle Anforderungen erfüllen: Einige IT-Kenntnisse kann man erwerben, eine Sprache in kurzer Zeit jedoch nicht. Vielleicht dürfen Sie die Bewerbung auch zusenden, wenn die geforderten zwei Jahre Berufserfahrung noch nicht vorliegen. Und auf dieses Gespräch können Sie sich im Anschreiben beziehen.

Nicht zuletzt ist es sicherlich wichtig, mit Familie und Freunden über die eigenen Mühen zu sprechen. Oftmals sind andere Wege vor lauter Bäumen nicht zu sehen, weil man sich auf dieses Arbeitsfeld schon seit langer Zeit eingeschossen und dann richtig festgebissen hat. Erzwingen kann man hier nichts; Geduld und etwas Glück sind immer dabei, wenn es mit der gewünschten Stelle dann doch geklappt hat.

Warum in die Wirtschaft einsteigen?

  • Hier entstehen die meisten Jobs
  • Unternehmen bieten flexiblere Strukturen und Entwicklungspotentiale
  • Gehaltsverhandlungen sind möglich

(Einstiegs-) Chancen in Wirtschaftsunternehmen

bieten folgende Unternehmensbereiche
– interne und externe Kommunikation
– Presse/Öffentlichkeitsarbeit
– Weiterbildung
– Übersetzung
– Personalwesen
Achten Sie auf Stellenausschreibungen, die einen Hochschulabschluss voraussetzen, diesen aber nicht näher definieren. Suchen Sie mit Begrifflichkeiten, wie „Referent für …“ bzw. geben Sie fachbezogene Suchbegriffe mit dem Zusatz „2011“ in Internet-Suchmaschinen ein, um die Chancen auf noch aktuelle Jobs zu erhöhen. Machen Sie es sich zur Regel, dass Sie recherchiere Jobs in Suchmaschinen immer auf den firmeneigenen Seiten heraussuchen und so deren Aktualität überprüfen.
Geisteswissenschaftler müssen sich gegen große Konkurrenz behaupten: Überlaufene Berufszweige lassen nicht selten hunderte Absolventen auf eine Stelle kommen (Kunsthistoriker im Museum) und auch in der Wirtschaft konkurrieren sie, etwa mit BWL-Absolventen mit Schwerpunkt Marketing oder Personalwesen.
Lassen Sie sich nicht entmutigen! Es gibt eine Menge Unternehmen, die neben Ihrer wissenschaftlichen Befähigung analytisches Denken, sprachliches Ausdrucksvermögen, Teamfähigkeit, Kreativität und Empathie (soft skills) besonders schätzen.

Worauf es ankommt

Tätigkeiten und Aufgabenbereiche in Wirtschaftsunternehmen unterscheiden sich im Vergleich zum öffentlichen Dienst. Machen Sie sich bewusst, dass neben der Beherrschung der fachwissenschaftlichen Ebene oft auch (fundierte) betriebswirtschaftliche und technische Kenntnisse erwartet werden.
Auch wenn Sie BWL nicht im Nebenfach belegt haben, können Sie aufholen: Formulierungen im Bewerbungsanschreiben, wie „Vertrautheit mit den XY-Diskursen“, „Affinität zu“ bzw. „technischem Verständnis“ helfen, andere Wissensgebiete mit Ihren interdisziplinär zu verknüpfen.

Arbeitsfelder

Ausgewählte Arbeitsfelder finden Sie hier Arbeitsfelder | JAROCCO

Job-Feed | JAROCCO JobFeed für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler

Recherchierte Stellenangebote für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Akademiker angrenzender Fachgebiete finden Sie hier Job-Feed | JAROCCO

Foren-Start auf JAROCCO mit „Kunst & Kultur“ Informationen und Jobs aus dem kunst- und kulturwissenschaftlichen Bereich

 

Die interaktiven Foren auf JAROCCO ermöglichen durch eine eigenständige Darstellung von Fachinformationen den schnellen Zugang zu aufeinander abgestimmten Angeboten und vernetzen gleichzeitig fachübergreifend wissenschaftliches Potential und Wissen. Die innerhalb der einzelnen Foren bereitgestellten Informationen verbinden alles Wissenswerte zu berufsorientierten und entwicklungstechnischen Fragen im Fachsegment und erproben zugleich neue Möglichkeiten ihrer Darstellung und Verbreitung.

Wir starten mit dem Forum „Kunst & Kultur“ .

Der JobFeed für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler

In Ergänzung zu unserer Stellenbörse zielt der JobFeed auf eine erweiterte Unterstützung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler. Auf externen Seiten im Internet recherchieren wir und finden interessante Stellenangebote. Die Vakanzen werden von JAROCCO ausgewählt, vorsortiert und in Form einer Sammlung von Links zu den Quellen angeboten.

Der JobFeed für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler wird wöchentlich per E-Mail verschickt und bietet Jobs und Stellenangebote aus folgenden Kategorien:

  • Bildung, Pädagogik, Soziales
  • Journalismus, PR, Medien, Kommunikation
  • Kunst, Kultur
  • Personal, Beratung
  • Sprachen, Übersetzung, Tourismus
  • Verlag, Bibliothek, Dokumentation, Archiv
  • Wirtschaft, Politik, Soziologie
  • Wissenschaft, Lehre, Forschung

Weitere Informationen unter: JobFeed

JAROCCO | Kurzworkshop in Berlin

Lebenslauf. Anschreiben. Vorstellungsgespräch.

Mi 13.10./20.10./27.10.2010; 19-21 Uhr
Livia – Raum für Entwicklung
Esmarchstr. 27, 10407 Berlin- Prenzlauer Berg
Wer sich beruflich verändern will, muss aktiv werden und überzeugend auftreten. Ob als aussagekräftiges Bewerbungsprofil oder sympatische Selbstpräsentation, um mit Persönlichkeit, Kompetenz und Leistungsmotivation zu überzeugen – Lebenslauf, Anschreiben und Vorstellungsgespräch beeinflussen die Bewerbungsphase nachhaltig. Denn: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!
Ein umfassendes Programm vermittelt den Teilnehmern unserer Workshopreihe 1-3 wichtige Informationen aus fachkundiger Hand: Die Trainerin ist die Diplom-Soziologin und nlp-Resonanz Coach. Die Teilnehmer erlangen Einblicke in aktuelle Trends, trainieren in praktischen Einzel- oder Gruppenübungen und gewinnen neue Impulse für ihre überzeugende Selbstpräsentation. Die Workshopreihe 1-3 von JAROCCO baut aufeinander auf. Jedes Modul kann jedoch auch einzeln besucht werden.

zu den Kursen und zum Flyer-Download

Kurzprofil im Herbst

Herbst heißt unter anderem Saison für Karriere- und Absolventenmessen und deshalb startet JAROCCO seinen neuen Bereich mit Beispiel-Vorlagen zum Herunterladen für die eigene Erstellung von Kurzprofilen.

Ein Kurzprofil ist vor allem für den Besuch von Messen geeignet: Der Bewerber hat hier die Möglichkeit, Kontakt zu zahlreichen Arbeitgebern aufzunehmen. In einem Kurzprofil sieht der potentielle Arbeitgeber auf einem Blick, welche Position der Bewerber anstrebt und über welche Qualifikationen und Erfahrungen er verfügt. Beide Seiten können somit schnell feststellen, ob sich ein weiterer Austausch von Informationen lohnt.

zu den Mustervorlagen

JAROCCO feiert 1-jähriges Firmenjubiläum

Studierende und Wissenschaftler, Vertreter von kooperierenden Einrichtungen aus der Bundesrepublik und Unternehmensangehörige feiern in diesen Tagen das 1-jährige Firmenjubiläum von JAROCCO. Als Initiative von Hochschulabsolventen im August 2009 gestartet ist es heute ein fester Anlaufpunkt für hoch qualifizierte Jobsuchende und –anbieter.
Gerade interdisziplinär ausgebildete Akademiker mit ihrem fächerübergreifenden Wissen gelten auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt als besonders qualifiziert. „Unsere international vernetzte und digitalisierte Welt braucht solche gut ausgebildeten Grenzgänger mehr denn je,“ erläutert Geschäftsführer Dipl.-Ing. Thomas Jahn die Gründungsidee für JAROCCO.
Das Angebot der Jobbörse reicht von einer breiten Palette der Arbeitsfelder aus dem Archivwesen bis hin zur Wissenschaft und Lehre, umfasst Vakanzen für Studenten, Absolventen und Stellen im Führungsmanagement. Zusätzlich konnte das Unternehmen mit Beginn des Jahres den inzwischen ebenfalls stark nachgefragten Bewerber-Service JAROCCO+ präsentieren. „Wir arbeiten kontinuierlich an unseren Inhalten und einer verbesserten Nutzerfreundlichkeit. Die Errungenschaften des ersten Jahres und positive Resonanz der Bewerber und Unternehmen machen mich sehr stolz. Ohne das kreative, zuverlässige und hoch motivierte Team hätten wir das Pensum mit diesen Ergebnissen nicht schultern können,“ lobt Thomas Jahn die Leistung des vierköpfigen Teams.

zur Homepage



Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.